Mitarbeit in den Ortskirchen
In der Phase der Erstverkündigung haben die Mönche von Peramiho an zahlreichen Orten Missionsstationen gegründet, aus denen im Laufe des 20.Jahrhunderts Pfarreien wurden. Der Abt von Peramiho war gleichzeitig Bischof. 1969 konnte Abt Eberhard das Bischofsamt in einheimische Hände übergeben. Seitdem ist die Ortskirche (inzwischen drei Bistümer) von der Abtei getrennt. Auch die meisten Pfarreien wurden seit 1969 an einheimische Priester übergeben, zuletzt die Pfarreien Uliwa und Litembo (2006 bzw. 2008). Doch ist der Dienst an den selbständig gewordenen Ortskirchen auch heute noch eine wichtige Aufgabe der Abtei. Priester von Peramiho arbeiten in den Pfarreien Mlangali, Uwemba (beide Diözese Njombe) und Peramiho (Erzdiözese Songea).
Zum Beispiel: Mlangali
Die Pfarrei Mlangali besteht aus 11 Dörfern und erstreckt sich über eine Länge von 45 km. Von den 15.000 Einwohnern sind ungefähr die Hälfte katholische, die Hälfte anglikanische Christen. Die Ostgrenze der Pfarrei wird durch die Livingstone-Berge gebildet, auf deren anderer Seite der Nyassa-See liegt.













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