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Kurzgefasste Geschichte
der Gemeinschaft in Peramiho 2. Teil
Kriegszeiten <- Teil 1 Teil 3->
1916
Waehrend des 1. Weltkrieges muessen die Schwestern Peramiho zum
zweiten Mal verlassen. Einige werden in Suedafrika interniert, andere
beginnen ein neues Arbeitsfeld. Das Tanganyika Territory, wie es damals
genannt wird, ist fuer deutsche Missionare gesperrt.
1923 Koennen die ersten drei nicht-deutschen Missions-Benediktinerinnen wieder zurueckkommen. Sie finden mehrere fromme Maedchen vor, die Schwestern werden wollen und fuehren diese in das monastische Leben ein. 1938 wird daraus eine selbstaendige Gemeinschaft, die Kongregation der Benediktinischen Schwestern St. Agnes von Chipole.
1926 Duerfen deutsche Missionare wieder in das Land einreisen und arbeiten. Unter Abt Gallus Steiger, dem Oberen der Missionsstation, beginnt ein unglaublich schnelles Anwachsen des Christentums. Mit Hilfe der Schwestern wird eine Lehrerbildungsanstalt eroeffnet und eine Berufsschule fuer Handwerker. Die Schwestern stellen viele Lehrerinnen, sie unterrichten auch die ersten Seminaristen im nahen Priesterseminar in Englisch. Eine Schwester ist Direktorin der Volksschule in Peramiho und beaufsichtigt die vielen kleinen Buschschulen in der Umgebung. Eine andere Schwester ist Direktorin der Peramiho Maedchenschule. Im Juni 1926 wird Sr. Ermenilde Morrisey als erste Priorin eingesetzt. Waehrend ihrer Amtszeit eroeffnet sie 13 Aussenstationen. Am Konvent wird ein neuer Fluegel angebaut, denn nun arbeiten und beten mehr als 60 Schwestern im Priorat.
Von 1939-1947
fuehrt Sr. Kunigunde Weber OSB die Gemeinschaft als Priorin durch
die schwierigen Kriegs- und Nachkriegsjahre. Diesmal duerfen die
Missionare im Land weiterarbeiten.
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Unsere Priorinnen in dieser Zeit |
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1901-1926 |
Die Gemeinschaft war noch kein Priorat und wurde
geleitet von Oberinnen. |
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1926-1934 |
Sr. Ermenilde Morrisey, OSB |
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1934-1939
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Sr. Agatha Ross, OSB |
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1939-1947 |
Sr. Kunigunde Weber, OSB |
