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St. Joseph Hospital, Peramiho
Kurzer
geschichtlicher Ueberblick, 1. Teil
1901 kommen die ersten vier Missions-Benediktinerinnen. Unter ihnen ist eine erfahrene Krankenschwester, die bald zusammen mit den anderen beginnt, die Kranken im Dorf aufzusuchen und zu pflegen. Sie besuchen auch die Aussaetzigen in dem nahe gelegenen Lepradorf Lundusi.
1909 machen die Schwestern nach dem Maji-Maji Aufstand in Peramiho einen Neuanfang. Nun werden die Kranken in einer einfachen Lehmhuette behandelt. Die Schwestern besuchen auch die Kranken in der naeheren Umgebung in ihren Huetten.
1911 baut die Regierung eine Leprastation in Morogoro und vertraut den Schwestern die ersten 200 Aussaetzigen an.
1923 kommen die Missionare, die waehrend des 1. Weltkrieges ausgewiesen wurden, wieder zurueck und die Schwestern beginnen mit der Krankenfuersorge. Das erste „Krankenhaus“ aus Ziegeln enthaelt drei Raeume. In einem wird die Medizin aufbewahrt und ausgegeben, im anderen werden die Kranken behandelt. Der Flur dazwischen dient als Warteraum. Fuer die Schwerkranken baut man Lehmhuetten in der Naehe um sie besser versorgen zu koennen. Die Schwestern lernen einheimische Maenner und Schwestern als Hilfspersonal an, die auf allen neuen Aussenstationen in Ungoni und Umatengo eingesetzt werden. Von Songea kommt woechentlich der Bezirksarzt fuer Rat und Hilfe.
1949 nach der Ankunft von Sr. Dr. Tetwigis Sailer, unserer Schwester Aerztin, kann das Peramiho Hospital offiziell registriert werden. Auch andere Schwesternaerztinnen arbeiteten fuer kuerzere oder laengere Zeit in Peramiho, naemlich Sr. Maria Salus Linde, Sr. Wernfrieda Walter, Sr. Birgitta Schnell und Sr. Christiane Spannheimer.
1952 beginnt Sr. Tetwigis eine offiziell registrierte Krankenschwesternschule in Peramiho, der bald eine Hebammenschule angeschlosssen wird.
