Geschichte des Priorates in Peramiho
1901 |
am 1. Juli Gründung des Schwesternklosters St. Scholastika in Peramiho durch die Missionsbenediktinerinnen von Tutzing |
![]() Sr. Constatia, Sr. Valeria |
1905 |
im Maji-Maji-Aufstand müßen die Missionare fliehen, die Station wird zerstört, die beiden Neumissionarinnen Sr. Felizitas Hiltner und Cordula Ebert werden auf dem Weg nach Peramiho ermordet. |
![]() Sr. Mechitildis, Sr. Magdalena |
1909 |
nach der großen Hungersnot kehren die Schwestern nach Peramiho zurück. Sie übernehmen den Missionshaushalt, das Hospital und eröffnen eine Mädchenschule mit 110 Schülerinnen. | ![]() |
1911 |
ließ die Regierung im nahegelegenen Morogoro eine Leprasiedlung bauen und übergab die Betreuung den Schwestern. Sie begannen mit 200 Aussätzigen. Im gleichen Jahr wurde ein neues größeres Schwesternhaus gebaut. Wie in Tutzing halfen die Schwestern beim Bau tüchtig mit. |
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1912 |
schreibt die Visitatorin Sr. Thekla: Der äußere Anblick der Station Peramiho zeigt noch deutlich die Folgen der Zerstörung. Das dürftige Notkirchlein faßt bei weitem nicht die Menschen, die sonntags zum Gottesdienst kommen, und auch die Wohnungen lassen noch viel zu wünschen übrig. Aber in geistlicher Hinsicht hat das Land bereits reiche Früchte getragen. Viele Menschen werden getauft. Die Leute haben Vertrauen zur Mission. Stundenweit kommen sie her, um die Schwestern zu den Kranken zu rufen. Die Kinder besuchen eifrig die Schule. Die zwei Abteilungen der Mädchenschule werden von unseren Schwestern geleitet. | |
1916
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mußten die Schwestern zum zweitenmal Peramiho verlaßen und wurden nach Südafrika in englische Gefangenschaft gebracht. | |
1923 |
machen drei nichtdeutsche Schwestern einen neuen Anfang in Peramiho. Hier fanden sie die ersten Watawa vor, fromme Mädchen, die Schwestern werden wollten, und führten sie ein ins klösterliche Leben. 1938 wurde daraus die blühende Gemeinschaft der St. Agnes-Schwestern von Chipole. | |
1926 |
konnten die ersten deutschen Schwestern wieder ins Land kommen , nun gab es ein ungeheures Wachstum. Sie eröffnteten das Lehrerseminar und die Schneiderschule, bis die Patres und Brüder die Arbeit übernahmen und gaben den ersten Seminaristen Englischunterricht. Eine Schwester war Direktorin der Volksschule, eine andere Direktorin der Mädchenschule. | |
1926 |
Sr.
Ermenilde Morrisey, als erste Priorin eingesetzt wurde, eröffnete
in ihrerAmtszeit bis 1933 mehr als 10 Außenstationen und vergrößerte
das Schwesternkloster, denn nun beteten und arbeiteten 60 Schwestern im
Priorat. |
1934
to 1939 |
Sr. Agatha Ross OSB | ![]() |
1939
- 1947 |
Sr. Kunigunde
Weber OSB in der schweren Kriegs- und Nachkriegszeit |
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1947
- 1956 |
Sr. Theodosia Biselli OSB | |
1956
- 1963 |
Sr. Paula Knoepfle OSB | ![]() |
1963
- 1971 |
Sr. Verediana Wolfsteiner OSB |
![]() left: Sr. Verediana, Sr. Elizabeth, M. Gertrud |
1971
-1976 |
Mit Sr. Elisabeth Sarinas kamen die ersten philippinischen Mitschwestern nach Peramiho zur Mithilfe in Schule und Hospital. Sie startete auch eine Neugründung in Kenia, die sich inzwischen zu einem eigenen Priorat entwickelt hat. | |
1973 |
Neugründung in Kenya. 1987 wurde das Kloster zum selbständigen Priorat. | |
1976
-1987 |
Sr. Isentrud Lehner OSB begann die ersten afrikanischen Mädchen in unsere eigene Kongregation aufzunehmen, damit das ORA ET LABORA , Gebet und Arbeit von uns selbst hier fortgesetzt werden konnten, denn inzwischen war der Nachwuchs aus Deutschland ausgeblieben und die Schwestern hier überaltert, so daß aus Personalnot eine Station nach der anderen an die einheimischen Chipole-schwestern übergeben wurde. |
![]() Sr. Isentrud, Sr. Heimrada, Sr. M.Goretti, Sr. Elisabeth, Sr. Verediana |
1987
- 1995 |
Sr. Maria Goretti Gast OSB | |
1995
- |
Sr. Pia Portmann OSB |
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Die ersten Postulantinnen wurden 1984 nach Nairobi zur Ausbildung geschickt, später übernahmen philippinische Mitschwestern in Peramiho diese Aufgabe, seit 2000 sind unsere eigenen afrikanischen Schwestern in der Formation tätig. Postulantinnen und Novizinnen werden im Prioratshaus ausgebildet und haben missionarische Einsätze auf verschiedenen Stationen, auch die jungen Frauen von Ndanda. Für die Jungrofessen, besonders vor der ewigen Profeß, gibt es eine intensive Zeit der Vorbereitung, zum Teil in anderen afrikanischen Prioraten. |
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